TYPO3-Agentur

TYPO3-Website erstellen lassen: Neubau, Relaunch und Umstieg auf TYPO3

Was eine TYPO3-Website kostet und wie lange sie dauert, entscheiden weniger Seitenzahl und Design als die Struktur dahinter: wie viele unterschiedliche Inhaltstypen die Redaktion pflegt, wie viele Sprachen, Marken oder Standorte das System trägt, welche Inhalte aus dem Altsystem mitkommen und welche Systeme angebunden werden. Die Sharpness Solutions GmbH aus Oldenburg arbeitet seit 2004 mit TYPO3 und baut damit Websites, die mehr können müssen als eine Broschüre: als Neubau, als Relaunch eines älteren TYPO3 oder als Umstieg von einem anderen CMS. Diese Seite gehört in die Zeit vor dem Angebot. Sie erklärt, wann TYPO3 passt und wann nicht, wie wir bauen und woran Sie eine Umsetzung erkennen, die das nächste Major-Upgrade übersteht. Ein neuer Auftritt startet auf TYPO3 v14 LTS.

Anfrage stellen 0441 21 21 63 0 Mo – Do 9:00 – 16:00 Uhr, Fr 9:00 – 13:00 Uhr

Wo TYPO3-Projekte vor dem Start stehen

Kaum ein TYPO3-Projekt beginnt auf der grünen Wiese. Meist gibt es einen über Jahre gewachsenen Auftritt, mehrere Abteilungen, die mitreden, Inhalte in einem System, das niemand mehr gern anfasst, und einen Termin, der näher rückt. Sechs Ausgangslagen kehren dabei immer wieder. Gemeinsam ist ihnen: Die teuren Entscheidungen fallen in der Struktur, nicht im Design.

Drei Angebote, die nicht dasselbe meinen

Das eine Angebot rechnet Seiten, das zweite Templates, das dritte nennt einen Pauschalpreis ohne Inhaltsmigration. Ohne eine Liste der Seitentypen, Inhaltselemente, Sprachen und Schnittstellen vergleichen Sie Annahmen, keine Preise. Was im Angebot nicht steht, kommt später als Nachtrag.

Das alte TYPO3 bekommt keine kostenlosen Updates mehr

Für TYPO3 v12 endete der kostenlose Support im April 2026, für ältere Versionen schon früher. Sicherheitsupdates gibt es dann nur noch gegen Geld über ELTS — oder gar nicht. Ob ein Upgrade reicht oder ein Neubau günstiger ist, entscheidet nicht die Versionsnummer allein, sondern der Zustand von Code, Extensions und Frontend.

WordPress stößt an organisatorische Grenzen

Eine zweite Sprache, eine dritte Marke, Fachbereiche, die nur ihre eigenen Seiten bearbeiten sollen: In WordPress endet das regelmäßig in einer Sammlung von Rollen- und Übersetzungs-Plugins. Das ist kein Fehler von WordPress. Es ist ein Zeichen, dass die Website organisatorisch gewachsen ist und das System nicht mit.

Die Redaktion meidet das Backend

Jede Seite besteht aus denselben generischen Elementen mit Dutzenden Feldern, von denen eine Handvoll gebraucht wird. Wer etwas ändern will, kopiert eine alte Seite und hofft. Das liegt selten an der Redaktion, sondern daran, wie die Inhaltselemente gebaut sind: nach Layout statt nach Inhalt.

Der Relaunch soll keine Sichtbarkeit kosten

Der alte Auftritt hat über Jahre Rankings aufgebaut, und mit dem neuen Seitenbaum ändern sich Adressen. Ohne vollständige Weiterleitungsliste fehlen am Umschalttag genau die Seiten, über die bisher Besucher kamen. Vermeidbar ist das — wenn die Liste vor dem Go-live entsteht und nicht danach.

Barrierefreiheit steht in der Anforderung

Öffentliche Stellen sind schon länger zur Barrierefreiheit verpflichtet, seit dem 28. Juni 2025 gilt zudem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Verbraucherangebote im elektronischen Geschäftsverkehr. Ein gewachsenes Template nachträglich umzubauen ist aufwendig. Ein Relaunch ist der günstigste Zeitpunkt, Barrierefreiheit von Anfang an einzuplanen.

Wann TYPO3 passt — und wann nicht

TYPO3 lohnt sich, wenn eine Website organisatorisch komplizierter ist als technisch. Ein Unternehmen mit mehreren Marken, ein Verband mit Landesgruppen, ein Träger mit Einrichtungen und Beratungsstellen: Jede Einheit pflegt ihren Bereich, keine soll in fremden Bereichen etwas ändern können. Dafür hat TYPO3 ein Rechtesystem im Kern, mit Backend-Benutzergruppen, Seitenberechtigungen und getrennten Dateimounts. Das Diakonische Werk Oldenburg führt Einrichtungen, Angebote und Beratungsstellen unter einem Dach; der TYPO3-Auftritt bildet diese verzweigte Struktur ab, bleibt für viele Redakteure pflegbar und ist zugänglich für alle Nutzer. Ob TYPO3 passt, ist deshalb zuerst eine organisatorische Frage: Wie viele Menschen pflegen die Website, und dürfen sie unterschiedlich viel?

Der zweite Grund ist Mehrsprachigkeit, die mehr ist als eine eingeschaltete Übersetzung: eigene Sprachbäume, Fallback-Regeln, Inhalte, die es nur in einem Land gibt, Redaktionen, die in verschiedenen Sprachen arbeiten. Dazu kommen mehrere Seitenbäume in einer Installation, etwa für Marken, Standorte oder Mandanten, jeder mit eigener Domain und eigener Site-Konfiguration, aber mit gemeinsamen Inhaltselementen und einem gemeinsamen Update. Bei M&S Armaturen liegen Produkte, Nachhaltigkeit, Karriere und Service in einer mehrsprachigen Struktur, die das Unternehmen selbst pflegt. Und TYPO3 hält große, über Jahre gewachsene Seitenstrukturen aus, solange Templates und Extensions sauber getrennt bleiben. Barrierefreiheit lässt sich hier von Anfang an planen, statt sie später nachzurüsten.

Für eine Unternehmenswebsite mit überschaubarer Seitenzahl, einer Sprache und einer Person, die gelegentlich eine Meldung einstellt, ist TYPO3 überdimensioniert. Das System hat eine Lernkurve, im Backend wie in der Entwicklung. Dann empfehlen wir WordPress mit eigenem Theme, das wir ebenso bauen und betreiben: schneller fertig und im Alltag näher an dem, was kleine Teams erwarten. Die zweite Grenze ist der Shop. TYPO3 hat Shop-Extensions, aber Preisregeln, Zahlarten, Retouren und ERP-Anbindung gehören in ein Shopsystem; soll ein TYPO3-Auftritt verkaufen, koppeln wir ihn mit Shopware 6. Und ein Kampagnen-Onepager braucht keine Redaktionsstruktur, sondern etwas, das sich ohne Aufwand wieder abschalten lässt. Ein Redaktionssystem, das niemand gern öffnet, ist das teuerste von allen.

Wovon Kosten und Dauer einer TYPO3-Website abhängen

Den Preis einer TYPO3-Website bestimmen Struktur und Bestand, weniger die Seitenzahl. Struktur heißt: Wie viele Seitentypen und Inhaltselemente braucht die Redaktion, wie viele Sprachen und Seitenbäume trägt das System, wie fein sind die Redaktionsrechte abgestuft, und ist Barrierefreiheit nach EN 301 549 verlangt? Bestand heißt: Welche Inhalte kommen aus dem Altsystem mit, in welchem Zustand, und lassen sie sich automatisiert übernehmen oder nur von Hand? Dazu kommen Schnittstellen. Beim Autohaus Brüggemann — sechs Standorte von Rheine bis Rostock, acht Vertragsmarken, ein Bestand im vierstelligen Bereich — führt die TYPO3-Website alle Fahrzeuge in einer gemeinsamen Suche zusammen, gespeist aus dem Händlersystem, nicht aus der Redaktion. Viele Seiten mit wenigen Inhaltstypen sind schneller gebaut als wenige Seiten mit vielen.

Sharpness kalkuliert in Personentagen, nicht in Paketpreisen. Konzept, Templates, Inhaltselemente, Schnittstellen, Inhaltsmigration, Barrierefreiheit und Test stehen als getrennte Posten im Angebot, damit Sie sehen, wofür Sie bezahlen, und einzelne Posten verschieben oder streichen können. Eine Lizenzgebühr für TYPO3 fällt nicht an: Das System ist Open Source, Extensions stehen unter der GPL. Laufende Kosten gibt es trotzdem, und sie gehören in jedes Budget: Hosting, Wartung mit Sicherheitsupdates, die Pflege der Extensions und alle paar Jahre ein Major-Upgrade. Läuft der alte Auftritt bis zum Relaunch auf TYPO3 v12 oder älter, kann für die Übergangszeit kostenpflichtiger ELTS der TYPO3 GmbH dazukommen. Den Stundensatz und die Preise nennen wir auf Anfrage.

Für die Dauer gilt dieselbe Logik, ergänzt um einen Faktor, den nur Sie steuern: wie schnell Inhalte, Entscheidungen und Freigaben auf Ihrer Seite vorliegen. Ein TYPO3-Projekt plant man in Monaten, und häufiger als die Technik bremsen Texte, Bilder und Übersetzungen, die noch niemand geschrieben hat. Einen belastbaren Zeitplan und einen Preis nennen wir nach der Bestandsaufnahme, nicht am Telefon. Bei bestehenden Websites heißt das: ein Crawl des Altauftritts und ein Inventar der Inhaltstypen, bei TYPO3 zusätzlich Version und Extension-Liste. Bei Neubauten steht am Anfang die Klärung von Seitentypen, Sprachen und Rollen. Klar abgegrenzte Teile bieten wir zum Festpreis an. Ein Termin, der vor dieser Klärung feststeht, ist ein Wunsch, kein Zeitplan.

Wie wir TYPO3-Websites bauen

Eine TYPO3-Website entsteht bei uns als Composer-Installation. Core, Extensions und eigene Pakete sind mit Versionen festgehalten, und jede Umgebung — Entwicklung, Staging, Live — lässt sich aus derselben Beschreibung aufbauen. Die Site-Konfiguration mit Domains, Sprachen und Fallback-Regeln liegt als Datei im Projekt; Site Sets, die es seit TYPO3 v13 gibt, bündeln TypoScript und Einstellungen je Site. Damit liegt die Konfiguration in Git und nicht verstreut in Datenbankfeldern des Backends. Das klingt nach Entwicklerkomfort, ist aber eine Betriebsfrage: Was im Repository steht, lässt sich vergleichen, prüfen und zurückdrehen. Was nur in der Datenbank steht, findet beim nächsten Upgrade jemand zufällig.

Inhaltselemente bauen wir für den Inhalt, nicht für das Layout. Statt eines generischen Baukastens, in dem jedes Element alles kann, entstehen eigene Elemente mit der Extension Content Blocks oder mit eigenen Datenstrukturen über TCA, ausgegeben über Fluid-Templates. Ein Ansprechpartner hat Name, Funktion, Telefon und Foto — genau diese Felder sieht die Redaktion, nicht Dutzende Layoutoptionen. Bei Eschen Nutzfahrzeuge ist der Fahrzeugbestand als strukturierte Datensätze angelegt, redaktionell pflegbar und mobil nutzbar; bei Manotura sind Sortiment und Anwendungsfälle strukturiert statt als Fließtext abgelegt. Auf TYPO3 v14 werden Plugins zudem von Anfang an als eigener Inhaltstyp registriert. Die list_type-Migration, an der viele Bestandssysteme in v14 hängen, fällt bei einem Neubau gar nicht erst an.

Fremd-Extensions setzen wir so sparsam wie möglich ein. Für vieles gibt es gepflegte Extensions im TER, und eine Eigenentwicklung daneben wäre Verschwendung. Aber jede installierte Extension ist eine Position, die bei jedem Major-Upgrade mitgeprüft wird: Gibt es ein Release für die neue Version, hat sie noch einen Betreuer, wird sie überhaupt genutzt? Eigene Extensions entwickeln wir gegen die vorgesehenen Schnittstellen von TYPO3 — Extbase, PSR-14-Events, Symfony Dependency Injection, Backend-Module, Symfony-Console-Befehle für Importe. Sharpness hat seit 1999 mehr als 250 Projekte umgesetzt; der Code liegt in einem Git-Repository, das Ihnen gehört, und geht über ein Staging-System live. Der Grund für all das ist das nächste Major-Upgrade: Eine Website, die nach den Konventionen von TYPO3 gebaut ist, macht daraus ein überschaubares Projekt. Eine, die gegen sie gebaut ist, einen Neubau.

Relaunch: aus altem TYPO3 oder von einem anderen CMS

Läuft der bisherige Auftritt auf einem älteren TYPO3, steht vor dem Relaunch eine Abwägung: Upgrade oder Neubau mit Datenübernahme. Den Ausschlag geben Ausgangsversion, Zahl der Eigenentwicklungen, Zustand des Frontends und die Frage, ob die Informationsarchitektur noch trägt. Ab TYPO3 v8 oder v9 ist ein Upgrade auf v14 technisch ohnehin ein Neuaufbau: Der Code entsteht neu, übernommen werden Inhalte, Seitenstruktur, Dateien und URLs. Sollen zusätzlich das Design ersetzt und die Struktur aufgeräumt werden, ist der Neubau meist die günstigere Antwort. Ist die Struktur gut und nur die Technik alt, reicht das Upgrade. In unserer Einschätzung stehen beide Wege mit beiden Zahlen nebeneinander. Die Schwellen im Einzelnen beschreiben wir auf der Seite zum TYPO3-Update.

Kommt der Auftritt aus WordPress oder einem anderen CMS, ist die Inhaltsmigration der größte Einzelposten. Inhalte, die bisher als Fließtext mit eingebetteten Bildern vorlagen, werden in Inhaltselemente übersetzt; was sich sauber zuordnen lässt, übernimmt ein Import, der Rest wird von Hand umgezogen und dabei aufgeräumt. Parallel entsteht die Weiterleitungsliste: aus einem Crawl des kompletten Altauftritts — Adressen, Titel, Texte —, nicht aus dem Gedächtnis. Jede alte Adresse, die Google kennt, leitet per 301 auf ihr inhaltliches Gegenstück. Die Liste wird vor dem Go-live auf dem Staging-System geprüft; danach werten wir Search Console und Logfiles aus und schließen verbliebene 404-Fehler. Eine Rankinggarantie gibt es nicht. Die Weiterleitungen sorgen dafür, dass Sie nicht verlieren, was Sie schon haben.

Für Barrierefreiheit ist ein Relaunch der günstigste Zeitpunkt. Öffentliche Stellen sind schon länger dazu verpflichtet, auf Bundesebene nach der BITV 2.0; seit dem 28. Juni 2025 erfasst das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz zudem Verbraucherangebote im elektronischen Geschäftsverkehr. Geprüft wird nach der EN 301 549, also nach WCAG 2.1 in Stufe AA. Reines B2B fällt grundsätzlich nicht unter das BFSG, für Dienstleistungen gilt eine Ausnahme für Kleinstunternehmen; die verbindliche Einstufung im Einzelfall gehört zu einer Anwältin oder einem Anwalt. Technisch heißt das: Kontraste im Farbsystem festgelegt, Überschriften in sauberer Reihenfolge, jede Funktion per Tastatur bedienbar, Formulare mit Beschriftung. Nachrüsten geht auch — bei der Bünting-Gruppe haben wir die bestehende TYPO3-Konzernwebsite auf BFSG-Niveau gehoben, mit Sprungmarken, Kontrastmodus, Textgrößen und durchgehender Tastaturbedienung. Eingeplant ist es trotzdem günstiger als nachgerüstet.

Nach dem Go-live: Betrieb und Wartung

Eine TYPO3-Website braucht nach dem Go-live einen Unterbau, der mitgepflegt wird: PHP, Datenbank, Webserver, Backups, Staging. Bei Sharpness läuft das auf eigenen Servern, einem Proxmox-PVE-Cluster im Hetzner-Rechenzentrum Falkenstein in Deutschland, jede Kundenumgebung für sich und mit eigenem Staging-System, auf dem jedes Update zuerst landet. Auch die Fachhandels-Website von Manotura wird so betrieben. TYPO3 v14 verlangt PHP ab 8.2, Composer ab 2.1 und MariaDB ab 10.4.3 oder MySQL ab 8.0.17. Weil PHP 8.2 am 31. Dezember 2026 sein Lebensende erreicht, starten neue Auftritte bei uns gleich auf PHP 8.3 oder 8.4 — sonst stünde die nächste Migration kurz nach dem Go-live an. Wer baut, kennt das System auch im Betrieb am besten.

Nach dem Go-live betreiben und warten wir die Website mit einer Service-Level-Vereinbarung: 24, 8 oder 4 Stunden Reaktionszeit, als Monatspauschale netto. Ohne SLA bearbeiten wir Anfragen in der Reihenfolge des Eingangs innerhalb von 48 Stunden in unseren Geschäftszeiten Mo–Do 9:00–16:00 Uhr, Fr 9:00–13:00 Uhr; Rufbereitschaft außerhalb dieser Zeiten gibt es nur mit SLA. Zur Wartung gehören die Maintenance-Releases, die etwa alle vier Wochen erscheinen, und Sicherheitsreleases, wann immer sie nötig sind — jedes erst auf Staging getestet, dann eingespielt. Dazu kommen die Pflege der Extensions, PHP und Datenbank auf unterstütztem Stand und Backups. Was die laufende Wartung im Einzelnen umfasst, beschreibt die Seite zur TYPO3-Wartung. Eine Website, für die nach dem Go-live niemand zuständig ist, veraltet schneller, als sie gebaut wurde.

Der Quellcode gehört Ihnen und liegt in einem Git-Repository, die Domain läuft immer auf Ihren Namen, Lizenzen und Accounts laufen auf Ihr Unternehmen. Das ist bei uns Standard, kein Verhandlungsergebnis. Mit dem Go-live beginnt außerdem die Uhr bis zum nächsten Major-Upgrade: Der kostenlose Support für TYPO3 v14 läuft bis zum 30. Juni 2029, für v13 bis zum 31. Dezember 2027. Eine Website, die nach den Konventionen gebaut ist, nimmt diesen Schritt als Projekt von Wochen; eine, die gegen TYPO3 arbeitet, als Neubau. Weil wir Ihre Website selbst betreiben, planen wir das Upgrade rechtzeitig ein, statt es an einem Fristende zu entdecken. Gebaut wird deshalb vom ersten Tag an mit Blick auf den Tag, an dem die nächste Version erscheint.

Ablauf

Erst die Struktur, dann der Preis.

Schicken Sie uns die Adresse Ihrer aktuellen Website oder ein paar Sätze zum Vorhaben: Sprachen, Seitenbäume, Redaktion, Schnittstellen, Zieltermin. Sie bekommen eine erste Einordnung, ob TYPO3 passt und wovon der Aufwand in Ihrem Fall abhängt — vor dem Angebot, nicht danach. Telefon 0441 21 21 63 0, Mo–Do 9:00–16:00 Uhr, Fr 9:00–13:00 Uhr. Wir arbeiten bundesweit remote, Termine in Oldenburg und im Nordwesten nach Absprache.

  1. 01

    Erstgespräch und Einordnung

    Sie schildern das Vorhaben: Neubau, Relaunch oder Umstieg, welches System heute läuft, wie viele Sprachen, Seitenbäume und Redaktionen es gibt, welcher Termin feststeht. Wir sagen, ob TYPO3 passt. Ist WordPress die bessere Wahl, sagen wir das — und bauen dann WordPress.

  2. 02

    Bestandsaufnahme

    Gibt es einen Altauftritt, crawlen wir ihn vollständig und erfassen Seitentypen, Inhaltselemente, Sprachen, Rechte und Schnittstellen; bei einem alten TYPO3 zusätzlich Version und Extension-Liste. Bei einem Neubau klären wir Seitentypen, Rollen und Systeme — am besten mit den Leuten am Tisch, die später pflegen.

  3. 03

    Konzept und Angebot

    Sie bekommen eine Liste der Seitentypen und Inhaltselemente, ein Sprach- und Rechtekonzept und den Migrationsweg für die Inhalte. Dazu der Aufwand in Personentagen je Posten und ein Zeitplan mit Meilensteinen. Klar abgegrenzte Teile bieten wir zum Festpreis an.

  4. 04

    Umsetzung auf dem Staging-System

    Gebaut wird in Iterationen auf einem Staging-System, das Sie jederzeit erreichen. Freigaben erfolgen am laufenden System, nicht anhand von Screenshots. Der Code liegt von Anfang an in einem Git-Repository, das Ihnen gehört; Konfiguration und Inhaltselemente entstehen als Dateien darin.

  5. 05

    Inhalte, Weiterleitungen, Abnahme

    Die Inhaltsmigration läuft in Probeläufen mit Abgleich gegen den Altbestand. Die Weiterleitungsliste entsteht aus dem Crawl und wird auf Staging geprüft. Vor der Abnahme: Formulare, Suche, Schnittstellen, Rechte je Redaktionsgruppe und Barrierefreiheit, automatisiert und von Hand.

  6. 06

    Go-live und Betrieb

    Umgeschaltet wird im vereinbarten Fenster, mit einem Backup unmittelbar davor. Danach behalten wir Search Console und Logfiles im Blick und schließen 404-Reste. Anschließend betreiben und warten wir die Website mit SLA auf unseren Servern in Deutschland.

Projekte auf diesem System

TYPO3 M&S Armaturen Mehrsprachiger TYPO3-Auftritt mit direkter Shop-Anbindung
TYPO3 · Fluid · Bootstrap · WCAG 2.1 AA · EN 301 549 J. Bünting Beteiligungs AG Barrierefreie Bedienung ohne Maus — Kontrast und Textgröße auf jeder Seite.

Ein Auszug — nicht die vollständige Kundenliste.

Im ganzen Nordwesten

Aus Oldenburg — von Wuppertal bis Hamburg

Wir arbeiten für Unternehmen von Wuppertal und Münster über das Emsland und Ostfriesland bis Hamburg und Hannover. Termine vor Ort nach Absprache, die laufende Arbeit remote. Zu jeder Region gibt es eine eigene Seite.

Bremen und Umland

Ostfriesland und Küste

Emsland und Grafschaft Bentheim

Oldenburger Münsterland und Osnabrücker Land

Münsterland

Hannover und Ostwestfalen

Ruhrgebiet und Bergisches Land

Häufige Fragen

Was kostet es, eine TYPO3-Website erstellen zu lassen?

Die Kosten richten sich nach der Struktur der Website, nicht nach der Seitenzahl, deshalb gibt es bei Sharpness keine Paketpreise. Treiber sind die Zahl der Seitentypen und Inhaltselemente, Sprachen und Seitenbäume, die Rechte- und Redaktionsstruktur, die Inhaltsmigration aus dem Altsystem, Schnittstellen und die Anforderungen an Barrierefreiheit. Kalkuliert wird in Personentagen, mit getrennten Posten, die Sie einzeln sehen und verschieben können. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting und Wartung; eine Lizenzgebühr für TYPO3 selbst fällt nicht an. Einen Preis nennen wir nach der Bestandsaufnahme, den Stundensatz auf Anfrage.

Wie lange dauert es, bis eine neue TYPO3-Website live ist?

Ein TYPO3-Projekt dauert Monate; wie viele, hängt an denselben Treibern wie die Kosten und daran, wie schnell Inhalte und Freigaben auf Ihrer Seite vorliegen. Häufiger als die Technik bremsen Texte, Bilder und Übersetzungen, die noch geschrieben werden müssen. Bei einem Relaunch gibt die Inhaltsmigration den Takt vor: Was sich automatisiert übernehmen lässt, geht schnell, was von Hand umgezogen und aufgeräumt wird, nicht. Einen belastbaren Zeitplan mit Meilensteinen legen wir im Konzept fest. Ein Termin, der vor der Bestandsaufnahme zugesagt wird, ist eine Schätzung ohne Grundlage.

TYPO3 oder WordPress — was passt für unsere Website?

TYPO3 passt bei mehreren Sprachen, mehreren Seitenbäumen oder Marken und Redaktionsteams mit unterschiedlichen Rechten; WordPress passt bei schlankeren Auftritten mit einer Redaktion und überschaubarer Struktur. Die Frage ist weniger technisch als organisatorisch: Wie viele Menschen pflegen die Website, in wie vielen Sprachen, und dürfen sie unterschiedlich viel? Für eine Unternehmenswebsite mit einer Sprache und einer Person, die gelegentlich eine Meldung einstellt, ist TYPO3 überdimensioniert. Sharpness baut und betreibt beide Systeme und hat deshalb keinen Grund, die Antwort in eine Richtung zu drehen. Das sagen wir im Erstgespräch, auch wenn die Antwort dann nicht TYPO3 heißt.

Unser TYPO3 ist alt: Upgrade oder Neubau?

Ein Upgrade lohnt sich, wenn Struktur, Inhalte und Redaktionsabläufe tragen und nur die Technik veraltet ist; ein Neubau, wenn die Informationsarchitektur ohnehin nicht mehr passt oder das Design ersetzt wird. Ab TYPO3 v8 oder v9 ist ein Upgrade auf v14 technisch ein Neuaufbau mit Datenübernahme: Der Code entsteht neu, Inhalte, Seitenstruktur, Dateien und URLs kommen mit. Von v12 oder v13 aus ist v14 dagegen ein normales Upgrade-Projekt. In unserer Einschätzung stehen beide Wege mit beiden Zahlen nebeneinander. Die Schwellen im Einzelnen beschreiben wir auf der Seite zum TYPO3-Update.

Auf welcher TYPO3-Version startet eine neue Website?

Eine neue TYPO3-Website startet auf TYPO3 v14, seit dem 21. April 2026 die aktuelle LTS-Version mit kostenlosem Support bis zum 30. Juni 2029. TYPO3 v13 ist die vorherige LTS und wird kostenlos bis zum 31. Dezember 2027 gepflegt; wer heute darauf neu baut, plant das nächste Upgrade schon für 2027 ein. Ein Grund für v13 wäre eine geschäftskritische Extension ohne v14-Release und ohne Ersatz. Bei einem Neubau ist das selten, weil die Auswahl der Extensions noch offen ist. Ein Neubau auf v14 registriert Plugins außerdem von Anfang an als eigenen Inhaltstyp.

Kann TYPO3 mehrere Sprachen, Marken oder Standorte in einer Installation verwalten?

Ja, dafür ist TYPO3 gebaut: Eine Installation trägt mehrere Seitenbäume, jeder mit eigener Domain, eigenen Sprachen und eigener Site-Konfiguration. Sprachen bekommen Fallback-Regeln, also eine Festlegung, was erscheint, wenn eine Übersetzung fehlt; länderspezifische Inhalte sind möglich. Über Backend-Benutzergruppen, Seitenberechtigungen und Dateimounts pflegt jede Redaktion nur ihren Bereich. Gemeinsam bleiben Inhaltselemente, Templates und Updates — ein Sicherheitsrelease wird einmal eingespielt, nicht je Marke. Wie fein Sprachen und Rechte geschnitten werden, gehört ins Konzept, weil es Aufwand und Pflege gleichermaßen bestimmt.

Können wir mit einer TYPO3-Website auch online verkaufen?

Ja, aber nicht im CMS selbst: Soll ein TYPO3-Auftritt verkaufen, koppeln wir ihn mit einem Shopware-6-Shop, statt den Shop in TYPO3 zu bauen. TYPO3 hat Shop-Extensions, doch Preisregeln, Zahlarten, Retouren und ERP-Anbindung gehören in ein Shopsystem. Die Website bleibt für Inhalte zuständig, der Shop für den Verkauf. Bei M&S Armaturen läuft der Unternehmensauftritt mehrsprachig auf TYPO3, der Shopware-Shop ist angebunden. Sharpness ist Shopware Extension Partner und baut und betreibt beide Systeme — die Schnittstelle dazwischen liegt damit in derselben Verantwortung.

Verlieren wir beim Relaunch unsere Google-Rankings?

Nicht, wenn jede alte Adresse, die Google kennt, per 301 auf ihr inhaltliches Gegenstück weiterleitet und die Weiterleitungen vor dem Go-live auf dem Staging-System geprüft sind. Die Liste entsteht aus einem Crawl des kompletten Altauftritts, nicht aus dem Gedächtnis. Am stärksten gefährdet sind Seiten, deren Pfad sich mit dem neuen Seitenbaum ändert, und Inhalte, die im Relaunch zusammengelegt werden. Nach dem Umschalten werten wir Search Console und Logfiles aus und schließen verbliebene 404-Fehler. Eine Rankinggarantie gibt Ihnen niemand; die Weiterleitungen sichern, was Sie schon haben.

Muss unsere TYPO3-Website barrierefrei sein?

Für öffentliche Stellen ja, auf Bundesebene nach der BITV 2.0; für Unternehmen dann, wenn das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz greift, das seit dem 28. Juni 2025 für Verbraucherangebote im elektronischen Geschäftsverkehr gilt. Reines B2B fällt grundsätzlich nicht darunter, für Dienstleistungen gilt eine Ausnahme für Kleinstunternehmen; die verbindliche Einstufung im Einzelfall gehört zu einer Anwältin oder einem Anwalt. Geprüft wird nach der EN 301 549, also nach WCAG 2.1 in Stufe AA. TYPO3 erfüllt das nicht automatisch; entscheidend sind Templates, Kontraste, Formulare und die redaktionelle Praxis. Bei einem Neubau planen wir das von Anfang an ein.

Welche laufenden Kosten hat eine TYPO3-Website?

TYPO3 selbst kostet keine Lizenzgebühr; laufende Kosten entstehen für Hosting, Wartung und die Updates, die das System braucht. Maintenance-Releases erscheinen etwa alle vier Wochen, Sicherheitsreleases nach Bedarf; jedes wird bewertet, auf Staging getestet und eingespielt. Alle paar Jahre steht ein Major-Upgrade an, spätestens wenn der kostenlose Support der LTS-Linie endet — bei v14 am 30. Juni 2029. Wer eine alte Version weiterbetreibt, zahlt für Sicherheitsupdates ELTS an die TYPO3 GmbH oder bleibt ungeschützt. Hosting und Wartung bieten wir als Monatspauschale netto mit SLA an; die Preise nennen wir auf Anfrage.

Woran erkennen wir eine gute TYPO3-Umsetzung?

Eine gute Umsetzung erkennen Sie daran, dass das nächste Major-Upgrade ein überschaubares Projekt bleibt und kein Neubau wird. Konkret heißt das: eine Composer-Installation, Konfiguration in Dateien und in Git statt verstreut im Backend, eigene Inhaltselemente statt eines generischen Baukastens, Fluid-Templates ohne Geschäftslogik, so wenige Fremd-Extensions wie nötig und eigene Extensions gegen die vorgesehenen Schnittstellen von TYPO3. Dazu ein Staging-System und ein Repository, das Ihnen gehört. Fragen Sie im Angebotsgespräch danach. Wer darauf keine konkrete Antwort hat, verschiebt die Kosten ins nächste Upgrade.

Wer betreut die Website nach dem Go-live, und wem gehört der Code?

Nach dem Go-live betreibt und wartet Sharpness die Website auf eigenen Servern in Deutschland, mit einer Service-Level-Vereinbarung. Die Stufen reichen von 24 über 8 bis 4 Stunden Reaktionszeit, als Monatspauschale netto; ohne SLA bearbeiten wir Anfragen in der Reihenfolge des Eingangs innerhalb von 48 Stunden in unseren Geschäftszeiten Mo–Do 9:00–16:00 Uhr, Fr 9:00–13:00 Uhr. Der Quellcode gehört Ihnen und liegt in einem Git-Repository, die Domain läuft immer auf Ihren Namen, Lizenzen und Accounts auf Ihr Unternehmen. Wer die Website gebaut hat, kennt sie auch beim nächsten Sicherheitsrelease.

Anfrage

Was haben Sie mit Ihrer Website vor?

Ein paar Sätze genügen: Neubau oder Relaunch, welches System heute läuft, wie viele Sprachen und Redaktionen. Wir melden uns mit Rückfragen und einer ersten Einordnung — bevor über ein Angebot gesprochen wird.

  • Antwort von jemandem, der das System kennt — keine Warteschleife
  • Einschätzung vor dem Angebot, auch wenn sie gegen ein Projekt spricht
  • Ihre Angaben gehen per E-Mail an uns, nicht in ein CRM eines Dritten

Spam-Schutz: Cloudflare Turnstile — cookielos, ohne Tracking.

Anrufen Projekt anfragen